sport und lebensfreude
maximilian krumm sportwissenschaftler triathlet trainer
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Persönliches

 
Ich hatte das Glück, als Spross von zwei sportbegeisterten Eltern, von Kindesbeinen an eine Vielzahl von Sportarten zu erlernen. Sportart Nummer 1 war in meiner Jugend ganz klar der Fußball. Die klassischen Ausdauersportarten Schwimmen, Radfahren, Laufen und Skilanglauf kamen dann später auf eigene Initiative hinzu, nachdem ich im Alter von 18 Jahren quasi über Nacht entschieden hatte, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen.
In Bad Tölz, kurz nach meinem 19. Geburtstag im Jahr 2002, startete ich erstmals bei einem Triathlon. Schnell zeigte sich meine große Begabung für das Schwimmen (Trainingsbestzeit 1500m im Becken 18:50, Bestzeit 3,8km 49:46 beim Ironman Frankfurt 2009), Radfahren und Laufen (Bestzeit 10km 33:54 beim Dachauer Frühjahrslauf 2009), weshalb ich schon bald damit liebäugelte Triathlon als Profisportler zu betreiben. Insgesamt habe ich inzwischen an mehr als 50 Triathlons über die olympische Distanz (Kurzdistanz), 7 Langdistanzen (Ironman) und mehreren Mitteldistanzen teilgenommen. Dabei habe ich einige sportliche Erfolge verbuchen können (Deutscher Meister AK Triathlon-Langdistanz in Roth 2006; Gesamtsieger bei mehreren Triathlonwettkämpfen auf der olympischen Distanz und Oberbayerischer Meister 2011, 2012 und 2013), aber natürlich auch die ein oder andere Niederlage erlebt. Als Leistungssportler durchlief ich mehrere Phasen mit Höhen und Tiefen, die man durchaus mit der Pubertät (Sturm und Drang), einer Midlifecrises (Verletzungen und Sinnkrisen) und dem Seniorenalter (Erfahrung, Gelassenheit und hoffentlich ein Fünkchen Weisheit) gleichsetzen kann. Die sehr intensive und zeitweise harte Schule des Leistungssports war das Beste, was mir rückblickend passieren konnte, da ich in relativ kurzer Zeit einfach unglaublich viel lernen konnte, was mir nicht nur im Sport und als Trainer weiterhilft, sondern auch im richtigen Leben. Inzwischen betreibe ich die Sportart Triathlon nur noch freizeitmäßig. Der Spaß und die Freude an der Bewegung in der Natur stehen für mich dabei klar im Vordergrund. Das heißt nicht, dass ich Anstrengungen und Herausforderungen meide, aber die Motivation und Perspektive ist jetzt eine ganz andere.
Als Trainer habe ich für mich einen sehr stimmigen Beruf gefunden, bei dem ich ebenfalls jeden Tag sportlich unterwegs bin und zudem die erfüllende Möglichkeit habe, meine Mitmenschen für Sport zu begeistern. Meine ersten Trainererfahrungen sammelte ich mit sechzehn Jahren im Fußballverein. Zuerst noch als Co-Trainer, dann in alleiniger Verantwortung bei einer D-Jugendmannschaft. So eine Horde von zwölfjährigen unter Kontrolle zu halten, war wirklich eine Herausforderung. Da war dann der Job als Fitnesstrainer im Kraftraum des Sportvereins, den ich ebenfalls in dieser Zeit antrat, um einiges entspannter. Später, während meines Studiums der Sportwissenschaften an der TU München, ergaben sich dann weitere Trainerjobs als Schwimm- und Lauftrainer. Zudem unterrichtete ich an einer Berufsfachschule für Physiotherapie die Fächer Trainings- und Bewegungslehre. Das Studium gab mir neben den vielen Erfahrungen als Sportler auch einen wissenschaftlichen Background. Allerdings streifte mir das Studium einige Themenbereiche viel zu oberflächlich (z.B. Ernährung). Nach meinem Abschluss des Studiums 2009 mit meiner Diplomarbeit beim Münchner Marathon mit dem Thema "Bestimmung der Gefäßelastizität mittels Augmentationsindex nach einem Marathonlauf", widmete ich mich somit einigen Themen noch wesentlich tiefgründiger. Letztlich ist für mich aber vor allem die tägliche Erfahrung in der Praxis mit am wertvollsten. Auch die zahlreichen Trainingslager im Ausland, wie z.B. im "Club La Santa" auf Lanzarote, waren für mich sehr hilfreich, da ich mich mit anderen Profisportlern und Trainern unterschiedlichster Sportarten austauschen konnte. Mein aufwändigster, aber auch sehr lehrreicher Trip, war zur Vorbereitung auf meinen ersten Ironman ein längerer Aufenthalt in Australien an der Gold Coast. Dort konnte ich beim australischen Nationalkader, immerhin mit einem Weltmeister und dem damaligen Commonwealth-Sieger gespickt, einiges abschauen. Zudem lernte ich noch einen Schwimmtrainer kennen, der als Schwimmer bei den olympischen Spielen in München 1974 zweimal die Goldmedaille holte. Meine Schwimmkunden spüren das noch heute, wenn ich sie mit "band" schwimmen lasse. Natürlich habe ich als Sportler auch selbst mit einigen Trainern zusammen gearbeitet, von denen ich vieles lernen konnte. Der bekannteste unter ihnen ist sicherlich der aktuelle Triathlon-Bundestrainer Dan Lorang, ein Studienfreund von mir, der mich zwei Jahre lang betreute und dessen große Hoffnung ich auf der Langdistanz war. Eine Weile vor mir trainierte Dan schon Anne Haug, ebenfalls Studentin in unserem Jahrgang. Anne ist inzwischen Deutschlands beste Triathletin über die olympische Distanz.
Zu Beginn meiner Sportlerkarriere spielten für mich eher noch äußere Faktoren wie Training, Technik und Ausrüstung eine große Rolle. Dann beschäftigte ich mich u.a. über mehrere Jahre sehr intensiv mit Ernährung, mentalem Training und psychologischen Aspekten. Je weiter ich voran kam, umso tiefgründiger und vielschichtiger wurden die Themen mit denen ich mich auseinander setzte. Letztlich bin ich auf eine positive, spirituelle Lebenseinstellung gestoßen, die für mich der Schlüssel für Gesundheit und Freude im Leben zu sein scheint. Deshalb versuche ich dieses Lebensgefühl der Lebensfreude zu kultivieren und behutsam zu pflegen. Nicht zufällig habe ich meine Firma, die ich Anfang 2014 gründete, "MK Sport & Lebensfreude" genannt. Ich bin davon überzeugt, dass Sport, mit all seinen positiven Auswirkungungen auf Körper, Geist und Seele, sehr hilfreich ist, um sein Leben glücklicher und zufriedener gestalten zu können.

 

 

 
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